
"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind." George Herbert Morrison
Bevor wir gemeinsam überlegen, was uns der Herr Morrison damit sagen möchte, erzähle ich euch kurz von meinem Donnerstag - der wunderschönes Wetter zu bieten hatte und ansonsten weitestgehend unspektakulär war. Was vermutlich auch daran lag, dass ich ihn fast ausschließlich im Büro verbracht habe. Mit Ausnahme eines kurzen Spaziergang in der Mittagspause und eines Gartenbesuches zum Abschluss des Tages ☀️
Auch wenn es zu solchen Tagen nicht viel zu erzählen gibt, gehören sie dazu. Und ich bin auch für diese Tage dankbar. Besonders nach den letzten Monaten, in denen unspektakulär sehr erstrebenswert geworden ist ... alles eine Frage der Perspektive. Und hier muss ich kurz auf den zaubersüßen Hummelpopo eingehen, den ihr im Foto seht 🥰 Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde das Foto einfach nur toll. Und der Live-Anblick war noch viel toller.
Doch was hat es jetzt mit dem Zitat auf sich und wie hängen Dankbarkeit und Glück zusammen? Dazu habe ich im Netz eine schöne Geschichte gefunden. Sie stammt aus dem Buch Liebe wird sein, Liebe, was sonst!. Dort erschien sie als Trostgeschichte unter dem Titel "Aber der Dank bleibt."
Das Glück wächst aus der Dankbarkeit
Der kleine Prinz, der vor vielen Jahren den Dichter Saint Exupéry begleitet hatte, war wieder auf die Erde gekommen, um mehr über die Menschen zu erfahren. Dazu setzte er sich gern zu Menschen auf die Bank im Park. Da begegnete er denen, die innehielten, sich entspannen, zurück oder in die Zukunft blickten...
"Wir sind zusammen alt geworden", sagte eine Frau. "Wir sind unseren Lebensweg Seite an Seite gegangen, wie wir es uns vor vielen Jahren am Traualtar versprochen haben", ergänzte der Mann an ihrer Seite, "und wir sind dankbar und glücklich, immer noch glücklich."
"Gern lerne ich etwas über das Glücklichsein", sagte der ewig kleine Prinz. "Ich habe schon viel gelernt über Traurigkeit, über Sorge und Not der Menschen, wenig über das Glück. Ich spüre, ihr lebt glücklich miteinander, ihr strahlt es aus. Sicher ist euer Zusammenleben geprägt von Harmonie und ihr habt euch nie gestritten."
"Nie gestritten?", wiederholt der Mann, "wir …" "Sehr oft", fiel ihm die Frau ins Wort. "Oh doch, auf unserem langen gemeinsamen Weg haben immer wieder mal Meinungsverschiedenheiten ausgetragen. Wir haben gestritten und gezankt. Dennoch blicken wir dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück; ja, wir sind glücklich."
"Dankbar seid ihr, weil es euch sicherlich immer gut ging. Ihr bliebt verschont von Krankheit und Schmerz, von Trauer und von Rückschlägen", sagte der kleine Prinz. "Das erklärt eure Zufriedenheit.""Krankheit", antwortete der Mann, "davon können wir ein Lied singen.""Und von Schmerzen", ergänzte die Frau, "auch von traurigen Zeiten."
"Ich dachte, ihr seid so glücklich, weil euer Leben verschont war von Sorge und Not. Doch ihr habt alle Höhen und Tiefen durchlebt", sagte der kleine Prinz. "Und doch sprecht ihr von Glück?"
"Wenn ich auf unser Leben zurückschaue", sagte die Frau, "denke ich, wir sind noch heute so glücklich miteinander, weil wir stets dankbar waren, immer wieder dankbar." "Welche steinigen Strecken miteinander auch zu überwinden sind", ergänzte der Mann, "Undank sollte nicht das Herz ergreifen. Das wäre ungerecht, ungerecht dem Partner gegenüber, mit dem man so viele wunderbare Strecken ging, und ungerecht dem Leben gegenüber, das uns so viel schenkte."
"Glück und Dankbarkeit gehören also zusammen?", fragte der kleine Prinz.
"Ich denke, Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel", sprach der Mann. "Glücklich kann nur sein und bleiben, wer dankbar ist."
"Ich habe von euch viel gelernt über das Glück der Menschen", sagte der ewig kleine Prinz. Und er wiederholte, um es sich zu merken: "Glücklich kann nur sein und bleiben, wer dankbar ist."
Ich denke, dem ist nicht viel hinzufügen... und wünsche euch deshalb einen schönen sonnigen Freitag. Bis morgen 💛
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